Wir zahlen alle! – Wie sich die Kirchen finanzieren

Freitag, 5. November 2010 · 20:00 Uhr

(05.11.2010)

Ein Vortrag von Dr. Carsten Frerk

»Café Filsbach« · J 6, 1–2 · 68159 Mannheim

Bringen Sie vorsichtshalber Beruhigungspillen mit, denn wenn Sie heute Abend erfahren, wie vieles an kirchlichen Einrichtungen aus Steuergeldern von uns allen, also auch von Ihnen, finanziert wird, könnten Sie sich aufregen. Die kirchlichen Kitas, Schulen, der Religionsunterricht, die Ausbildung des Nachwuchses, Denkmalpflege, Kirchentage etc., Steuerbefreiungen und die schönen alten Rechtstitel, seit 1803...

Carsten Frerk nimmt Sie mit durch ein konfessionelles Deutschland, das Sie wahrscheinlich bisher nicht gekannt haben und das auch mit Ihrem Geld finanziert wird. Motto: »Den Seinen gibt's der Herr vom Staat.«

Dr. Carsten Frerk, Sozialwissenschaftler, Autor und Publizist, hat 2002 das inzwischen als Standardwerk geltende Sachbuch »Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland« veröffentlicht. Er gilt als außerkirchlicher Fachmann für Kirchenfinanzen. Sein besonderes Augenmerk gilt den finanziellen Verflechtungen von Kirche und Staat. Er ist u. a. Leiter der »Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland« (fowid) und verantwortlicher Redakteur des Humanistischen Pressedienstes (hpd). 2009 hat er als einer der Hauptverantwortlichen die deutschlandweit sehr beachtete »Gottlosen-Buskampagne« organisiert und durchgeführt, mit der um eine stärkere Präsenz der Nichtreligiösen in der öffentlichen Debatte geworben wurde.

Erstmals im gemütlichen Café Filsbach zu Gast, präsentierten wir am 5. November 2010 den wohl besten Kenner der milliardenschweren Steuer-Finanz-Akrobatik der beiden deutschen Großkirchen: Dr. Carsten Frerk. Er stellte sein gerade neu erschienenes »Violett-Buch Kirchenfinanzen« vor und zwar äußerst informativ, gut gelaunt und unterhaltsam. So erfuhr der erstaunte Besucher wie der Staat mit unserem Geld die Kirchen finanziert.

Die geladene lokale Politik und lokale Presse ließen sich nicht blicken, getreu dem Motto: »Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß«.

Pressebericht hpd