09.10.2012 Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe

Ein Vortrag von Mina Ahadi

(09.10.2012)

Dienstag, 9. Oktober 2012,
20:00 Uhr, Galerie Melnikow, Theaterstraße 11, Heidelberg

Ein Vortrag von Mina Ahadi

Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit... und gegen den Islam kämpfe.

»Intoleranz dürfen wir nicht tolerieren«
Für Mina Ahadi ist die Abkehr vom Glauben ein Grundrecht, nach islamischer Rechtslehre ist sie ein Verbrechen. Deshalb wird die gebürtige Iranerin, seit sie den »Zentralrat der Ex-Muslime« gründete, von Fundamentalisten mit dem Tode bedroht. In ihrem Vortrag erklärt die mutige Kämpferin für Menschen- und Frauenrechte, warum der Islamismus in Deutschland eine Gefahr ist und warum wir keine muslimische Parallelgesellschaft dulden dürfen.
Mit ihrem Einsatz für Freiheit und Demokratie riskierte Mina Ahadi bereits in ihrem Heimatland Iran ihr Leben. Seit ihrer Flucht in den Westen setzt sie sich kompromisslos für die Frauenrechte in islamischen Ländern ein. Zugleich muss sie entsetzt feststellen, dass der Fundamentalismus in demokratischen Staaten Einzug hält. Auch in Deutschland dürfen sich Muslime nicht offen zu ihrem Unglauben bekennen, werden Frauen zum Tragen des Kopftuchs gezwungen und von ihren Ehemännern als Besitz betrachtet. Doch es ist gefährlich, wenn wir aus falsch verstandener Toleranz die Gesetze der Scharia bei uns dulden. Mina Ahadis Vortrag ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine wehrhafte Demokratie, in der die Menschenrechte für alle Bürger gelten, natürlich auch für die muslimischen.

Mina Ahadi, geb. 1956 in Abhar (Iran), ist eine exil-iranische politische Aktivistin, die sich für Menschenrechte und Religionsfreiheit einsetzt. Ahadi kämpft für die Rechte von Frauen und gegen die Todesstrafe, besonders die Steinigung.
 

Bermudafunk-Kurzinterview auf freie-radios.net als Download erhältlich.