Der Sieg des Christentums

Eine unselige Erfolgsgeschichte in 19 Schritten

Religion ist überall auf der Welt zu finden. Wenn es sich um „eine“ Religion“ handeln würde, dann würde dies sicherlich ein starkes Indiz für ihren Wahrheitsgehalt darstellen. Genau so ist es aber nicht. Es gibt unzählige Religionen und selbst im Christentum – wie aber in jeder anderen Religion auch – unzählige Varianten. Die Vielzahl spricht somit in erdrückendem Maße gegen den Wahrheitsgehalt auch nur irgendeiner Religion. Dass jegliche Beweise für ein aktiv handelndes höheres Wesen fehlen, rundet das Bild nur ab.

Menschen brauchen offenbar „Religion“, um all das erklären zu können, was sie nicht verstehen, um sich als soziale Wesen ein- und anzupassen, um ihrem Dasein einen Sinn zu geben oder überhaupt nur eine Perspektive entwickeln zu können. Religion hat auch wesentlich mit Anerkennung von Autorität, Bedürfnis nach Schutz und Stabilisierung von Herrschaft zu tun. Man muss sich nur die Funktion von Religionen anschauen um zu verstehen, dass in aller Regel eine „Sinn-deutende“ Priesterschaft die Führung übernimmt. Und dies geschieht nicht zufällig immer in ihrem ureigenen Interesse. Es bestünde also gerade für angeblich „aufgeklärte“ Europäer aller Anlass, sich mit diesem Phänomen auseinandersetzen. Doch das Leben zeigt, dass dies durch frühkindliche Indoktrination weitestgehend tabuisiert wurde, so dass sich die meisten Menschen „aus einem Bauchgefühl heraus“ mit allem abfinden, was ihnen eingetrichtert wurde oder auch schlicht zu angepasst sind, um sich selbst ein Bild machen zu wollen. Andere haben den „Wert der Religion(en)“ durchschaut, gehen aber aus falsch verstandener „Religionsfreiheit“ nicht dagegen vor. Aber Religion ist nicht nur etwas „Individuelles“, sondern viel mehr etwas „Gesellschaftliches“ mit weitreichenden Auswirkungen. Es kann auch im Sinne der Aufklärung gerade keine passive Toleranz geben, da so nur die nachweisbar falschen und verdummenden Ansichten und deren Folgen verewigt würden.

Christen wissen so oft erstaunlich wenig über ihre Religion. Bezeichnend ist die Emotionalisierung jedweder Fragestellung, was oft in einem schon absurden Verhältnis zum Wissensstand steht. Glauben heißt eben nicht nur nichts wissen oder nichts wissen können, sondern heißt vor allem nichts wissen wollen. Der Stellenwert, der den Religionen auch in unserer Zeit so willfährig eingeräumt wird, lässt sich in vielen Fällen durchaus „weltlich“ und rational erklären. Man kann sehr viel über Religionen und Kirchen „wissen“ bzw. in Erfahrung bringen, so dass es keiner Mythen dazu bedarf. Dieses Wissen rüttelt dann jedoch ganz gehörig an dem Wahrheitsanspruch, selbst an der propagierten Ethik und an einem einigermaßen humanistisch orientierten Weltbild. Diese Widersprüche und Absurditäten gilt es aufzuzeigen und damit „aufzuklären“. So ist denn wohl z.B. auch die überwiegende Vorstellung die, dass sich das Christentum aufgrund seiner „Überzeugungskraft“ durchgesetzt hätte, ein weitverbreiteter und selbst legitimierender Mythos. Das Ergebnis ist sichtbar – aber aufgrund gänzlich anderer Ursachen als die allermeisten Glaubenden dies so meinen. Es war nicht der spirituelle Gehalt – auch wenn dieser als Einstiegsvoraussetzung nicht unterschätzt werden darf –, sondern die materielle Ausgestaltung, sprich Nutzung und Ausgestaltung der Machtverhältnisse.

Bei jedem der unten skizzierten Abschnitte wäre durch eine Änderung von Kleinigkeiten ein gänzlich anderer Verlauf der Geschichte erfolgt. Dies ist jedoch nicht allein auf Religion selbst beschränkt, sondern betrifft die gesamte Geschichte. Ganze Schlachten und damit gänzlich andere Herrschaftsverhältnisse sind oft auf banalste Fehleinschätzungen, Ursachen oder Zusammenhänge zurückzuführen. Wie viele Schlachten wären anders ausgegangen, wenn z.B. das Wetter oder der Schlachtort anders gewesen wären.

Der Verlauf des „Siegs des Christentums“ kann hier nur grob skizziert werden, aber die „Einzigartigkeit“ wird allein auf weltliche Ursachen reduziert. Das Christentum als solches war kein „Selbstläufer“, sondern entstand durch Zufall und Notwendigkeit, Machtbesessenheit und Egoismus. Das eine ist die Vermarktung einer Botschaft und das andere ist die Entstehung einer Machtstruktur. Es sind im Grunde nur wenige Aspekte, die den Verlauf ausreichend skizzieren.

Bei der Beschäftigung mit den Quellen (Paulus-Briefe und Evangelien) darf man nie vergessen, dass diese zigfach „bearbeitet“, d.h. der Auffassung der Zeit und der Redakteure angepasst wurden.

Diese Schritte sollen deshalb dargelegt werden, um zu verstehen, was wirklich dem Christentum zu seiner Vorherrschaft verhalf. Dabei möchte ich die wohl verbreitetsten Irrtümer und Wissenslücken richtig stellen bzw. schließen (vgl. die Literaturübersicht am Ende):

Zum Ersten

Das Christentum wurde nicht von Jesus gegründet, sondern geht maßgeblich auf Paulus und Petrus zurück. Jesus war und blieb zeitlebens Jude und wollte allein sein Volk wieder zu „seinem Gott“ und damit aber auch zu einer neuen Herrschaft führen. Neu war sicherlich sein Weg, dies durch Friedfertigkeit, Nächstenliebe und sogar Feindesliebe erreichen zu wollen. Kurz: Über eine eigene Läuterung sollte „Gott“ wieder seinen Platz unter den Menschen einnehmen können. Seine Botschaft muss als gescheitert angesehen werden, wie der Verlauf der Geschichte – und auch gerade der christlich dominierten – zeigt. Er irrte auch, in dem er von einem „nahen Gottesreich“ ausging. Dies erkennen inzwischen nahezu alle Forscher an. Allein diese Umstände machen deutlich, dass es zwar strittig bleiben kann, was für ein Mensch dieser Jesus wohl war, aber ein „Gottessohn“ war er definitiv nicht.

Zum Zweiten

Jesus' theologischer Wert bestand in seiner angeblichen Auferstehung. Jesus hat sich weder selbst als Gottessohn bezeichnet, ja noch nicht einmal den Titel „Messias“ hat er für sich in Anspruch genommen. Er sah sich – aber wohl nur exemplarisch für alle Juden – als „Menschensohn“. Aber diese theologischen Aspekte mögen auf sich beruhen, da sie auch für die entstehende Kirche nur noch insoweit eine Rolle spielt, als sie ihre Legitimation auf eine „Stellvertreter-Rolle“ zurückführt.

Zum Dritten

Die „Auferstehung“ (Kreuzigung im Jahr 30) ist zum einen das Werk Petri, zum anderen und danach wesentlich prägender das des Paulus. Petrus hatte die Auferstehung anfangs wohl eher als geistigen Fortbestand verstanden. Erst Paulus (um 50) machte aus einer virtuellen Auferstehung eine leibliche. Die Evangelien wurden erst nach Paulus und nach dem „Sieg“ des Heidenchristentums geschrieben (Markus als erster nach 70). Dies muss man verstanden haben, weil man nur so den Verlauf versteht. Mit dem Evangelien wurde im Grunde nur das „nachkomponiert“ was zuvor durch den Heidenapostel als Glaubensinhalt im römischen Machtbereich und nach griechischen Vorstellungen verkündet und vorgegeben worden war. Die Evangelien sind also gerade das nicht, was sie nach allgemeiner Auffassung zu sein scheinen: Die Vorlagen aufgrund derer Paulus seine  Auffassung lediglich präzisiert habe. Umgekehrt haben die Evangelien die abstrakten Vorstellungen durch eine „Lebensvita“ zu konkretisieren versucht.

Zum Vierten

Diese beiden Apostel – Paulus und Petrus - waren allerdings keine „Kampfgefährten“ oder Freunde, wie dies verfälschend dargestellt wird, sondern vielmehr Konkurrenten. Sie vertraten gegensätzliche Auffassungen über die Fortentwicklung des Judentums. Der eigentliche Führer der Judenchristen war übrigens sehr schnell der Bruder Jesu, nämlich Jakobus und eben nicht Petrus, wie ihn die römische Kirche gern sähe. Jakobus vertrat jedoch die „jüdische Linie“, die sich an der Verkündigung Jesu orientierte – und als jüdisch mit dem Staat Juda im Jahre 70 mit der Eroberung durch die Römer unterging. Die Judenchristen hielten Jesus auch nie für einen Gott oder einen Gottessohn. Die bis dahin gewährte jüdische Sonderstellung war beseitigt. Damit war der Weg für ein „bereinigtes“ und Rom wohl gesinntes und griechisch geformtes Christentum frei.

Zum Fünften

Petrus kann man vermutlich als Erfinder der „Auferstehung“ ansehen. Warum er das tat, darüber kann man nur mutmaßen. Vermutlich war es sein schlechtes Gewissen, dass er – wie alle anderen Jünger auch - „ihren Jesus“ bei seiner Hinrichtung so schmählich im Stich gelassen hatten und geflohen waren. Für Petrus war Jesus nicht tot und dies machte er zum Inhalt seiner Lehre. Dieses Bewahren wollen ist menschlich ja nur zu verständlich. Doch dann passiert, was stets im Bereich der Religionen passiert: Geistliches Verstehen wird in irdisches Geschehen umgedeutet, da Abstraktionen anscheinend die Gläubigen überfordern können.

Zum Sechsten

Der Same des Petrus ging auf. Auch andere orientierten sich an der neuen Lehre, an einer leiblichen Auferstehung jedes Gläubigen, an ein baldiges Weltenende, an eine Umkehr der Werte, wie sie dieser Jesus gelehrt haben wird. Die Ärmsten werden die Reichen und die Reichen die Ärmsten sein usw. Die Botschaft Jesu, die zu einer Stärkung des jüdischen Volkes und seines Glaubens führen sollte, wurde in eine für alle Menschen geltende „Weltbotschaft“ uminterpretiert oder richtiger: verfälscht. Bei der Abfassung der Evangelien – nach 70 und dem Untergang Judäas – konnte einfach keine Religion sich mehr auf „das Judentum“ stützen, sondern musste darüber hinaus ein römisch-hellenistisches Weltbild verkörpern.

Zum Siebten

Paulus erkannte, dass er sich aufgrund seiner Fähigkeiten und seines Ehrgeizes an die Spitze dieser neuen Bewegung stellen könnte. Er wusste aber auch, dass er in Jerusalem oder Judäa keinen bevorzugten Stand würde einnehmen können, da er Jesus nicht persönlich kennengelernt und damit kein vergleichbares Ansehen wie die Jünger - bzw. jetzt Apostel genannten - gewinnen konnte. Nur weit weg konnte er diese Lehre und auch seine geschönte Selbstbiographie verbreiten. Er war griechisch sprechender römischer Jude und konnte im griechisch sprechenden und von der griechischen Kultur geprägten Ausland weder mit jüdischen Speisegesetzen und schon gar nicht mit dem jüdischen Brauch einer Beschneidung von Säuglingen bzw. Männern Anhänger gewinnen. Beides musste er „kippen“ und damit einen tiefgreifenden Streit zwischen ihm und Jakobus und Petrus in Jerusalem auslösen. Auch ließen sich die Meinungen über die Besatzungsmacht „Rom“ kaum vereinbaren. Jesus und Jakobus vertraten wohl eine mehr oder weniger stille Protesthaltung gegen Rom und wollten das Gottesvolk gerade von dieser Fremdherrschaft befreien. Paulus stellt den neuen Glauben als individuelle Erlösung dar, während Jesus und die Urchristen dies als „gesamt-völkischen“ Anliegen verstanden. Der Gegensatz zu „Rom“ verschwand dann folgerichtig und die Evangelien erzählen nur noch diese Glaubensversion.

Zum Achten

Paulus sammelte Geld in griechischen Gemeinden (Korinth/Ephesus etc.) und brachte dieses nach Jerusalem. Offensichtlich stellte dieses eine Art korruptes Verhalten dar, denn man wird kaum annehmen dürfen, dass in Korinth oder Ephesus weniger Arme zu versorgen gewesen wären als in Jerusalem. Aber so wie später für den römischen Papst und seine Kirche gesammelt wurde, wurde auch für Jerusalem gesammelt. Dafür ließ man ihn zunächst gewähren, da man wohl dachte, dass man diese neuen Anhänger später in die jüdische Religion würde integrieren können. Vom Untergang Judäas ahnte man zu diesem Zeitpunkt ja noch nichts. Diese Heidenchristen gewannen jedoch zusehends an Anzahl und die Judenchristen der Urgemeinde schickten nun ihrerseits ihre Prediger ins heidnische Ausland um den paulinischen Irrlehren entgegenzutreten. In dieser Phase kam es zum jüdisch-römischen Krieg (ohne Beteiligung der neuen Sekte) und damit zur Vernichtung Judäas und der Zerstörung des Tempels. Die jüdischen Gruppierungen mit Sadduzäern, Pharisäern und Urchristen waren nunmehr im römischen Reich ein unterworfenes Volk und ihre Kultur und Religion erst recht  bedeutungslos. Was jedoch übrig blieb, war das „Christentum“ im Ausland (!) – Damaskus, Antiochia, Alexandria und sogar in Rom, d.h. ein heidnisch-christliches Judentum, das sich fortan an der Welt der Griechen und deren religiösen Vorgaben orientierte.

Zum Neunten

Jesus war für die Urchristen ein Mensch, den sie – nicht aber er sich selbst – für den ersehnten Messias hielten. Dieses „Selbstverständnis“ schrieben ihm erst die Evangelisten als Sprachrohre der entstandenen christlichen Gemeinden zu. Messias war bis dahin nicht ein rein geistiger Führer, sondern konkret ein von Gott gesandter Mensch, der die irdischen Verhältnisse im Sinne eines Gottesstaates umgestalten sollte – und dass er dabei auch mit „göttlicher Gewalt“ handeln würde. Als Jesus zu Christus wurde, wurde diese jüdische Vorstellung zu einem universalen „Weltenerlöser“ umgeschrieben. Vor allem deshalb, weil das klassische Judentum, zu dem sich auch Jesus bekannt hatte, durch den jüdisch-römischen Krieg im Jahr 70 untergegangen war. Mit einem Judentum konnte man im aufgeklärteren griechisch-römischen Umfeld keinen Staat – im wahrsten Sinne des Wortes - mehr machen. Es bedurfte somit einer deutlichen Absetzung von dieser Religion – was dann erfolgreich umgesetzt wurde. Dies erklärt den aufkommenden Anti-Judaismus (vgl. etwa die Selbstverfluchung der Juden bei Matthäus nach dem Tode Jesu) und den späteren und bis heute existierenden Anti-Semitismus. Von einer Jungfrauengeburt oder auch Göttlichkeit Jesu wussten die Ur-Christen in ihrer Jerusalemer Gemeinde – aber auch Paulus – zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Paulus predigte vielmehr erst den auferstandenen Jesus als „Christus“ und Gottes Sohn.

Zum Zehnten

Markus war dann aus heutiger Sicht der erste Schriftsteller, der nach dem Untergang Judas dies im Sinne des Petrus als beginnendes Endgericht verstanden wissen wollte und eine Geschichte über Jesus aufschrieb. Vermutlich war er ein Schüler Petri, und fasste dessen Erzählungen zu einem Bekenntniswerk zusammen. Bei ihm zeigen sich noch nicht die dann immer stärker aufkommenden Einflüsse der Heidenchristen und ihrem Wortführer Paulus. Erst Matthäus und dann vor allem Lukas – insbesondere durch die Apostelgeschichte - versuchten die unterschiedlichen Ansätze zu harmonisieren. Markus und alle anderen Evangelisten waren keine Jünger – wie ein weit verbreiteter Irrglaube ausweist –, sie hatten Jesus persönlich nie kennengelernt, sondern schrieben ihre Geschichte außerhalb Judäas und nur nach dem Hörensagen. Jesus wurde vermutlich im Jahr 30 gekreuzigt, Markus schrieb seine Geschichte im Jahr 70 als Jerusalem zerstört und die von Jesus angekündigte Wiederkehr und der Eintritt des Reiches Gottes nun eigentlich „fällig“ war. Jesus, aber auch Paulus hatten sich geirrt. Es kam kein Reich Gottes, sondern die Kirche. Ganze Szenarien wurden gezielt erfunden: die gesamte „Weihnachtsgeschichte“ und der gesamte „Prozess um Jesu“ - z.B. Anspruch auf Freilassung eines Gefangenen und der Verrat des Judas: Erfindungen mit katastrophalen Konsequenzen. Gerade diese (vielleicht) „gutgläubigen“ Lügen schufen erst ein gesichertes und emotionalisierendes Fundament.

Zum Elften

Lukas und Matthäus bauten die Geschichte etwa um 80 weiter aus. Markus und eine heute verschollene Quelle (Q genannt), sowie wohl auch eine Portion eigener „Darstellungskünste“ lieferten weitere Grundlagen für den neuen Glauben. Die Evangelien bezeugen also nicht mehrfach, sondern sind im Grunde nur weitere „Vorlagen-Bearbeitungen“. Jeder aus seiner Sicht, jeder mit erheblichen Irrtümern und Widersprüchen. Das ganze neue Testament strotzt nur so davon. Jeder kann nachlesen, was Jesus angeblich am Kreuz gesagt haben soll, wer und wie das „leere Grab“ gefunden wurde. Was Jesus gesagt haben soll und wie dies zu anderem und späterem passen soll. Sie erfanden vor allem die „Weihnachtsgeschichte“ und machten die Auferstehung endgültig zu einem leiblichen Ereignis, wie es zuvor Paulus verstanden wissen wollte. Geschrieben wurden diese neuen „Zeugnisse“ um das Jahr 80 und weit weg von Jerusalem und Judäa. Dies erklärt die sachlichen Fehler, die sich Matthäus in Bezug auf das jüdische Recht und die Religion leistete und dies zeigt sich auch in der erkennbaren mangelnden Ortskenntnis. Johannes setzte dem Ganzen dann um 100 oder 120 mit seinem Evangelium endgültig die „göttliche Krone“ auf. Wie anderes hätte im griechischen und römischen Kulturraum auch eine Religion überstehen können, die nicht einen Gott an ihrer Spitze hätte. Augustus und die römischen Kaiser, Alexander und andere historischen Persönlichkeiten wurden zu ihren Zeiten als „Götter“ verehrt und dahinter konnte eine neue Religion ja wohl kaum mehr zurückfallen.

Zum Zwölften

Ein großer Vorteil war für das Christentum, dass es nachvollziehbare Inhalte, wie Nächstenliebe, auch materielle Versorgung, Auferstehung von den Toten, Gerechtigkeit nach dem Tod und die Beseitigung von Not und Elend und ähnliches verkündete. Die Religion des Mithras, die anfänglich eine gleichwertige Konkurrenz darstellte, war nur Männern zugänglich, während das Christentum sich anfangs den Ärmsten, Frauen und allgemein den ungebildeten Unterschichten zuwandte. Und gerade die Frauen waren es, die das Christentum – ganz im Sinne einer Gleichberechtigung – als neue Denkweise begrüßten. Ihr Einfluss wurde allerdings mit einer erstarkten Kirche vollkommen zurückgedrängt und die religiöse Praxis nicht mehr im Sinne von Jesus, sondern dann ganz im Sinne von Paulus als „Männerherrschaft“ definiert. Und das weitgehend bis heute; und vor allem bei der römischen und der griechischen Kirche.

Zum Dreizehnten

Das ursprüngliche Abendmahl war tatsächlich noch ein „Mahl“ für die Armen und wurde erst später in eine religiös symbolische Veranstaltung umgedeutet und durch ein Jesus zugeschriebenes „Abendmahl“ erhöht. Die ursprünglich auch bei diesen Anlässen praktizierte Gleichstellung der Gemeindemitglieder wurde beseitigt. Aus Wanderpredigern wurde sehr schnell ein stationäres Machtzentrum. Das „Verkündungsamt“ wurde zu einem Amt, dessen Inhaber Anspruch auf finanzielle Unterstützung erhielten und nicht mehr selbst arbeiten mussten, wie dies bei Juden und im Christentum anfänglich als selbstverständlich angesehen wurde. Und weiter: Der örtliche Bischof verwaltete nach seinem Gutdünken das Geld der Gemeinde. Geben ist seliger denn nehmen, füllte die Säckel und erlaubte damit auch Machtausübung. Wer arm war, musste sich unterwerfen oder zumindest anpassen, wenn er auf milde Gaben hoffen wollte oder musste. Dieses so entstandene Fürsorge-Monopol verschaffte vordergründig Ausgleich, letztendlich aber vor allem eine zunehmende Macht. Lange Zeit galt die Aufteilung der Gelder in Viertel: Ein Viertel dem Bischof, ein Viertel für den übrigen Klerus, ein Viertel für Kirchenbauten und ein Viertel für die Armen. Das sagt alles.

Zum Vierzehnten

Das Christentum spaltete sich von Anfang an in die unterschiedlichsten Interpretationsvarianten auf. Die römische Kirche erkannt wohl am deutlichsten die Gefahr und begann sehr früh alle anderen Richtungen zu verfolgen und deren Anhänger auszuschalten. Überwiegend mit Erfolg. Andere „Christentümer“ kamen aus ihren Außenseiterrollen nie mehr heraus. Die orthodoxe römisch-katholische Variante wurde dank ihrer Organisation so stark, dass auch die römischen Kaiser diese Untertanen nicht länger ignorieren konnten. Zu den übertrieben dargestellten Verfolgungen kam es vorwiegend, weil sich Christen weigerten „dem Kaiser zu opfern“, was als „Staatsfeindlichkeit“ interpretiert und auch bestraft wurde. Die Kirche lebte aber geradezu von diesem Martyrium. Die Sturheit und der Opferfanatismus zahlten sich für die Kirche letztendlich aus. Im Grund herrschte damals auch in Rom religiöse Toleranz vor, wenn die öffentliche Ordnung nicht gestört wurde. Mit einem Opfer an den römischen Kaiser war jederzeit der öffentlichen Ordnung Genüge getan. Die ersten Christen waren jedoch derart fundamentalisiert, dass sie in vielen Fällen direkt das Martyrium suchten, da ihnen der propagierte Glaube die ewige Glückseligkeit verhieß. Nicht anders als der Glaube heutiger Islamisten bei Terrorattentaten. Selbst christliche Quellen gehen nur von wenigen Märtyrern aus, deren Schicksal jedoch propagandistisch nachhaltig ausgeschlachtet wurde. Aber dies mag hier auf sich beruhen.

Zum Fünfzehnten

Die große entscheidende Wende kam dann mit Kaiser Konstantin. Diesem war an einer einheitlichen Religion in seinem Reich gelegen. Von Anfang an prägten Richtungskämpfe das Christentum Er hatte gerade gewaltsam die Aufteilung der Kaisermacht im römischen Reich rückgängig und sich durch innerrömische Kriege zum Alleinherrscher gemacht. Verrat und Mord begleiteten seinen Weg. Er erkannte jedoch, dass die Christen über eine effiziente Organisation verfügten und ihr „Ein-Gott-Glaube“ war genau das, was ihm für seine Rolle vorschwebte. Er verehrte „sol invictus“, den göttlichen Sonnengott der Mithrasreligion als neuen Christus. Er bestimmte auf dem Konzil von Nizäa – ohne überhaupt getauft zu sein –, dass Gott, Christus und der Heilige Geist „eins“ seien – und nahm damit die bis heute gültige Interpretation vor. Diese Meinung hatte zuvor keine der streitenden Parteien vertreten. Aber erstaunlich schnell fügte man sich diesem Dogma. Zu verlockend war das Machtangebot. Konstantin war zu diesem Zeitpunkt weder formal noch inhaltlich „Christ“. Von Christentum findet sich da „nichts“. Als Herrscher beanspruchte er schlichtweg das Recht als „Pontifex maximus“ (Oberster Brückenbauer – ein Titel, den sich später die Päpste aneigneten) über Religionen zu bestimmen. Er verschaffte der Kirche Privilegien, Steuerfreiheit, Entschädigungen, finanzierte Kirchenbauten etc. - um seinetwillen. Getauft wurde er auf dem Sterbelager nach dem von ihm verbindlich als Ketzertum gebrandmarkten „Arianischem Ritus“. Dies, seine Bauten und geprägten Münzen zeigen, dass er kein Christ war, sondern dass er eben ausschließlich mit dieser Religion als ihr Gott herrschen wollte. Aber der erste und wohl wichtigste Schritt war mit diesem Mörder und Kriegstreiber getan: Von der Herrscherideologie zu einem nahezu weltumspannenden Herrschaftsinstrumentarium eines Weltkonzerns.

Zum Sechzehnten

Konstantin verlegte seinen Regierungssitz nach Konstantinopel (danach Byzanz, heute Istanbul) – und hinterließ damit in Rom ein machtpolitisches Vakuum, wie sich später durch den Einfall der Germanen in Italien erweisen sollte. „Rom“ war für den Westen, die Germanen und andere Völker immer noch Sitz „der Weltmacht“. Und auch hier setzte sich die Organisiertheit der Christen, richtiger: der römischen Kirche durch. Die Eroberer blickten zu der höherstehenden Kultur der Römer – und damit auch dem vorhandenen Christentum – auf und wollten dieses in dieser Rolle „beerben“. Dies konnte aber nur dann gelingen, wenn man – wieder einmal in der Geschichte – eine Legitimationskette aufbaute. So wurde der Kontakt zum römischen Bischof und von diesem zu den neuen Herrschern „gepflegt“. Man brauchte sich gegenseitig.

Zum Siebzehnten

In der Folge präsentierte man dem – religiös einfältigen - fränkischen König Pippin, dem Großvater Karls „des Großen“, eine gefälschte Urkunde, in der angeblich Kaiser Konstantin dem Papst ein Herrschaftsgebiet und umfangreiche weltliche Befugnisse in Italien und überhaupt hinsichtlich der Ausübung der Macht zugestanden und verliehen hätte. Den Papst zu schützen war fortan Ziel fränkischer und kaiserlicher Politik. Über tausend Jahre machte die Kirche mit dieser erlogenen „Ermächtigung“ ihre Politik. Und die römische Kirche hält bis heute zumindest den Vatikan für ihr rechtmäßiges Kirchenterritorium. Nichts weniger wäre einem Konstantin eingefallen, als Macht tatsächlich an einen eigenständigen „Bischof“ zu übertragen. Auch als diese Fälschung als solche bereits im 16.Jahrhundert erkannt wurde, hatte dies keinerlei Folgen für die Kirche, ihren Besitz oder ihren Herrschaftsanspruch.

Zum Achtzehnten

Nach Konstantin wurde die römische Kirche in ihrem Herrschaftsbereich immer autoritären. Unterschiedliche Religionen und Toleranz waren über Jahrhunderte im römischen Reich üblich, geduldet und sogar willkommen. Dass änderte sich jedoch schlagartig als dann 380 das kirchliche Christentum Staatsreligion wurde. Voran waren alle anderen Religionen verboten, deren Anhänger wurden verfolgt und zahlreiche Maßnahmen sorgten für religiöse Diskriminierung, Verfolgungen, Hinrichtungen und Ermordungen. Über tausend Jahre währte dann diese religiöse Terrorherrschaft bis die Aufklärung und die geänderten Gesellschaftlichen Verhältnisse dieses Machtmonopol deutlich zurückdrängen konnten.

Zum Neunzehnten

Kaiser Otto I (um 950) stand vor einer ähnlichen Situation, wie zuvor Konstantin. Auch er musste um seine Macht fürchten, da sich seine Verwandten wiederholt „als Fürsten oder Herzöge“ gegen ihn gewandt hatten. So verfiel er auf die folgenschwere Lösung, kirchliche Würdenträger mit Lehen zu versorgen und so ihre Treue einzufordern. Lehen wurden verliehen und so irrte sich Otto, wenn er dachte, damit seine „vereinigende“ Stellung als Oberhaupt des Reiches und der Kirche in seiner Rolle als Kaiser zu festigen. Zum einen verkannte er die Machtbestrebungen auch dieser Beliehenen und zum andern überschätze er seine und die Macht seiner Nachfolger in Bezug auf den römischen Papst, der sich selbst als „oberster Herr der Christenheit“ zu verstehen begann. Interne Auseinandersetzungen im Reich zwischen König/Kaiser und den Reichsfürsten schwächten stets die Könige und Kaiser und diese mussten sich zunächst mit dem Machtanspruch der römischen Kirche arrangieren. Heinrich IV. musste sich 1077 schließlich dann mit dem ausgerufenen Anspruch auf Oberherrschaft des Papstes über den Kaiser auseinandersetzen. Ausgangspunkt dieser ständigen Querelen über die Vorherrschaft über die Menschen war ausgerechnet Karl „der Große“, der ebenfalls in Verkennung der Bedeutung dieses Aktes, sich „vom Papst“ zum Kaiser krönen ließ. Der Grundstock für religiöse Hybris war damit bis heute gelegt. Aus der dienenden Kirche war die machtpolitische Herrscherin geworden - und diese Stellung hielt über tausend Jahre und ist auch heute noch nicht wieder beseitigt. In anderen Ländern verlief die Entwicklung nicht viel anders. Herrschaft und Religion waren stets verbündet, auch wenn stets um die Vorherrschaft gestritten wurde und man heute nurmehr eine „stille Teilhaberschaft“ der Kirchen sieht.

Fazit

Dieser in Anbetracht des Umfangs des Themas wahrlich „kürzeste“ Abriss sollte nur Anhaltspunkte liefern, warum das Christentum heute überhaupt noch eine derartige Machtstellung hat. Jedem steht es frei, sein Wissen darüber hinaus selbst zu vertiefen. Hier konnte es nur „um einen groben Faden“ gehen.

Mit der Etablierung kirchlicher Macht waren „Thron und Kirche“ in allen christlichen Ländern stets eins – auch wenn jeder versuchte, seine Machtstellung auszuweiten. Und diese Macht reichte bis in andere Erdteile und prägt auch viele Regionen der Welt bis heute. Wenn man sich jedoch den Verlauf der Religions- und Kirchengeschichte als Teil der Geschichte ansieht, wird man erkennen können, ja sogar müssen, dass das alles mit einem biblisch dargestellten Jesus/Christus nichts, aber überhaupt nichts mehr zu tun hat. Außer ein paar Schlagworten aus den Evangelien ist von der angeblichen Botschaft Jesus nichts übriggeblieben, dafür aber umso mehr, was einen Herrschaftsanspruch über die Menschen und vor allem die Gier nach Mehrung des kirchlichen Vermögens betrifft. Niemand sollte verkennen oder vergessen, welche Blutspur diese „Friedensreligion“ durch die Geschichte gezogen hat. In dieser Hinsicht ist das Christentum bis heute unerreicht.

Religiöse Differenzen und Machtkämpfe begleiteten bzw. gestalteten von da an die Geschichte, wobei die Machtfragen alles überlagerten. Die religiös verbrämte Herrschaft prägte die Geschichte mit Ketzerverbrennungen, Kreuzzügen und jeglicher Art von Krieg und gewaltsamer Unterdrückung. Geschichtlich gesehen ist es geradezu ein Witz, dass Sachsen, Slawen (insbes. Polen) oder gar die Völker Mittel- und Südamerikas sich „katholisch christlich“ bekennen und verstehen und die ihnen auf erzwungene Religion als „richtig“ anerkennen. Die Menschheit ist leider oft zu ungebildet oder auch nur zu vergesslich oder verdrängend, sonst hätte gerade das Christentum heute keinen Bestand mehr. Die unsäglichen Verbrechen in jeglicher nur denkbaren Richtung werden heute nicht mehr wahrgenommen und wurden und werden erfolgreich tabuisiert. Nie mussten die Kirchen für ihre Verbrechen in irgendeiner Form „büßen“ - weder an Leib ihrer Vertreter, noch an Macht, noch an Vermögen. Selbst in Diktaturen wurden sie allenfalls behindert, aber selten rücksichtslos bekämpft. Sie wurden stets als „stille Option“ zur Volksverdummung oder Ablenkung in Bereitschaft gehalten. Kein politisches oder religiöses System hat derart folgenlos schwerste Verbrechen überstanden und sich an der Macht gehalten wie die Religion, die sich Christentum nennt und auf einen „Christus“ und nicht zuletzt auf eine angemaßte Herrschaft als Stellvertreter eines Gottes beruft.

Ausblick

Wer hat Interesse am Bestand von Religion, insbesondere des Christentums, wer bemüht sich um Aufklärung, wer um Wahrheit?

Wer die o.g. Aussagen nachlesen und vertiefen möchte, um sich selbst ein umfassenderes und auch differenzierteres Bild über die „Entwicklung einer Geschichte“ zu machen, sei auf eine kleine Auswahl von äußerst lesenswerten Büchern hingewiesen:

  • Gerhard Czermak, Problemfall Religion
  • Karlheinz Deschner, Abermals krähte der Hahn
  • Karlheinz Deschner, Der gefälschte Glaube
  • Heinz Werner Kubbitza, Der Jesuswahn - Wie sich die Christen ihren Gott erschufen
  • Hyam Maccoby, Jesus und der jüdische Freiheitskampf
  • Hyam Maccoby, Der Mythenschmied - Paulus und die Erfindung des Christentums
  • Dimitri Speck, Petrus erfand Jesus - Wie die Wunderlegenden entstanden
  • Harald Specht, Jesus? - Tatsachen und Erfindungen
  • Earl Doherty, Das Jesus-Puzzle
  • Rolf Bergmeier, Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums
  • Eduard Meyer, Urgeschichte des Christentums - Die Apostelgeschichte und die Anfänge des Christentums
  • Hermann Detering, Falsche Zeugen - Außerchristliche Jesuszeugnisse auf dem Prüfstand
  • Gerd Lüdemann, Der große Betrug
  • Irmgard Bruns, Von der jüdischen Sekte zur Staatsreligion, Machtkämpfe im frühen Christentum
  • Walter-Jörg Langbein, Lexikon der Irrtümer des Neuen Testaments
  • Chaim Cohn, Der Prozess und Tod Jesu aus jüdischer Sicht

Die Ansichten in diesen Werken und die Schwerpunkte sind natürlich unterschiedlich. Sie reichen von gänzlicher Erfindung (Speck, Specht) – wofür mehr spricht als sich die theologische Schulweisheit so träumen lässt – über diejenigen, die noch irgendwie einen möglichen denkbaren Kern annehmen, aber mit unterschiedlichen und grundlegenden Irrtümern und Fälschungen (fast alle Autoren) bis zu Aufdeckern christlicher Mythen (Deschner, Lüdemann, Cohn, Bergmeier). Fazit ist jedenfalls bei allen, dass so vieles falsch – irrtümlich verfälscht oder dreist erfunden - ist, dass das ganze Christentum als „göttliche Botschaft“ nur noch als absurder und allenfalls literarischer Roman zu betrachten ist.

In meinen eigenen Ausführungen halte ich mich an die Auffassung, dass es wohl einen Jesus gab – auch wenn schon dies sehr fragwürdig ist. Aber mir geht es wie vielen: Es gibt genug „Falsches“ als das man sich mit dem Umfang der Verfälschung bis ins allerletzte Detail noch auseinandersetzen müsste. Die Beweislage und die Schlussfolgerungen sind einfach viel zu zwingend.

Der/die Leser/in darf sich jedenfalls auf einige erhellende Erkenntnisse und Überraschungen gefasst machen, die redlicher Weise ausreichend Anlass zur Neubewertung seiner/ihrer frühkindlichen Indoktrination und Vorstellungswelt führen dürfte.

Als andere Autoren, die sich diesen Fragen aus mehr ethischen Gesichtspunkten nähern und deshalb das Christentum, so wie es durch die Kirchen dargeboten wird, ablehnen, sind zu nennen:

  • Franz Buggle, Denn sie wissen nicht was sie glauben – oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann
  • Theo Logisch (Pseudonym), Das ist euer Glaube!
  • Uta Ranke-Heinemann, Nein und Amen – mein Abschied vom traditionellen Christentums
  • Uwe Lehnert, Warum ich kein Christ sein will – Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung
  • Kurt Flasch, Warum ich kein Christ bin
  • Clara und Paul Reinsdorf, Drahtzieher Gottes – Die Kirchen auf dem Marsch ins 21.Jahrhundert
  • Hubertus Mynarek, Herren und Knechte der Kirche
  • Matthias Holzbauer, Der Steinadler und sein Schwefelgeruch

Auch dies ist natürlich nur eine kleine Auswahl lesenswerter und weiterbildender Bücher!

Roland Weber