Buskampagne

Anlässlich der Buskampagne "Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott", konnten wir die Zwischenstopps und Rundfahrten in Mannheim und Heidelberg organisieren.

Die „Atheist Bus Campaign“ war international eine der meistbeachteten und umstrittensten Werbekampagnen 2009. In Deutschland haben wir mehr als 20 Millionen Menschen mit unserer Botschaft erreicht, dass Nichtreligiöse eine stärkere Präsenz in öffentlichen Debatten einfordern, dass sie positive Werte haben und im Zentrum der Gesellschaft stehen. Kirchen und andere Institutionen konnten wahrnehmen, dass sie mit Nichtreligiösen in Zukunft stärker rechnen müssen – als kompetentem Gegenüber auf gleicher Augenhöhe. Die Kampagne hat mittlerweile Eingang in Museen und Schulbücher gefunden.

Neben harscher Kritik haben wir haufenweise lebhafte Zustimmung erfahren. Für einige Monate sind wir zu Aktivisten in Sachen „Unglauben“ geworden – für ein Thema, das vor Jahren kaum eine Erwähnung wert gewesen wäre. Ein neuer religiöser Fundamentalismus hat sich etabliert und den „neuen Atheismus“ als entschiedene Gegenwehr auf den Plan gerufen. Evangelikale, Kreationisten und Islamisten beherrschen die öffentliche Wahrnehmung mit ihren Themensetzungen nicht länger allein – und das ist gut so.