Heidelberger Disputation reloaded: 2000 Jahre Christentum – Skandal oder Chance?

Sonntag, 16. September 2018 · 17:00 Uhr

(16.09.2018)

Diskussion mit dem Theologen
Manfred Lütz und dem Althistoriker
Rolf Bergmeier

Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI)
Sofienstraße 12 · 69115 Heidelberg

Vor 500 Jahren, so wird es überliefert, stritt der Theologe und Mönch Martin Luther mit der alten Kirche in Heidelberg um einen reformierten Glauben. Heute schreibt der Theologe und Psychiater Manfred Lütz einen Bestseller über die so genannten Skandale des Christentums, auf dem heutigen Stand der Forschung – behauptet er. Doch der Historiker Rolf Bergmeier widerspricht. Er sieht in seinem neuen Buch im Christentum spätestens seit dem Jahre 380 einen verhängnisvollen „Religionstsunami“.

Was stimmt, was stimmt nicht? Sind Agnostiker blind für die Leistungen des Christentums und Christen blind für seine Schwächen? 500 Jahre danach, die Heidelberger Disputation reloaded.

Moderation: Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Autor (Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung)

Eintritt: Normal 8 €, Ermäßigt 5 €, Mitglieder des DAI 4 €; Aufschlag an der Abendkasse

Über die Teilnehmer

Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut, römisch-katholischer Theologe, Vatikanberater und Buchautor. Er leitet seit 1997 das Alexianer-Krankenhaus in Köln.

Rolf Bergmeier ist Althistoriker und Autor diverser Publikationen, die sich mit der Schnittstelle „Alte Geschichte, frühes Mittelalter und Kirchengeschichte“ beschäftigen. U.a. hat er die Bücher „Christlich-abendländische Kultur – Eine Legende“ (2014) und „Schatten über Europa. Der Untergang der antiken Kultur“ (2012) veröffentlicht. Rolf Bergmeier ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

Michael Schmidt-Salomon, geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller, Musiker und Sozialwissenschaftler, außerdem Mitbegründer und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung.

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